WiBU-Gruppe
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Großer Erfolg für die ersten „Wörlitzer Parkgespräche“

Lust auf Zukunft – Pflegewirtschaft ergreift Initiative zur Verbesserung des Pflegeimages

Unter dem Motto „Lust auf Zukunft – Wie kann das Image der Pflege in der Gesellschaft nachhaltig verbessert werden“ fanden die ersten „Wörlitzer Parkgespräche“ im romantischen Ort Wörlitz-Oranienbaum in Sachsen-Anhalt vom 13. – 14. Juni 2018 statt.

Hier trafen sich rund 40 Geschäftsführer und Vorstände der Pflegewirtschaft, um gemeinsam zu diskutieren und konkrete Maßnahmen zu definieren, die dazu beitragen, dem hoch gesteckten Ziel der Veranstaltung näher zu kommen. Das Besondere war dabei, dass die Teilnehmer, die hier zusammen konstruktiv tätig werden sollten, unterschiedlichen Trägergesellschaften angehörten – frei gemeinnützig, privat und kommunal. Die Diskussionen und Open Space Workshops dienten hier vor allem dazu, die Grenzen zu überwinden, Zukunft zu gestalten und sich vor allem verbünden. Die Ergebnisse der Veranstaltung werden als konkrete Maßnahmen und Anforderungen der Politik übergeben.

 

Gruppenfoto der Initiatoren der Wörtlitzer Parkgespräche Stimmungsvolles Ambiente bei den Wörtlitzer Parkgesprächen

Gruppenbild der Initiatoren (v.l.n.r.: André Prentkowski, Karla Kämmer, Friedrich Trapp und André Scholz) und stimmungsvolles Ambiente bei den Wörlitzer Parkgesprächen (Fotos: Karla Kämmer Beratung/WiBU Gruppe)

 

Am ersten Tag der Veranstaltung hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, bei einem Begrüßungs-Imbiss im Biergarten des romantischen Hotels am Rande des Wörlitzer Parks (bekannt als UNESCO Weltkulturerbe mit seinem Schloss und den Elb-Seen) in Ruhe anzukommen und sich untereinander bekannt zu machen. Ein Saxophonspieler begleitete das Welcome mit leichter Jazz-Musik. Gastgeber und Initiator der Veranstaltung war die WiBU Gruppe mit ihrer neutralen Veranstaltungsplattform „WiBU Kompetenztransfer“.

Die Vorbereitung für den inhaltlichen Teil der Veranstaltung und die Moderation vor Ort erfolgte durch Karla Kämmer und Friedrich Trapp (Karla Kämmer Beratungsgesellschaft Essen). So begann der offizielle Teil der Veranstaltung mit einer kurzen Ansprache von Frau Kämmer mit anschließender Begrüßung durch die Gastgeber André Scholz, Regionalleitung und André Prentkowski, Vorstand der WiBU Gruppe. Als Initiator und aktiver Netzwerkteilnehmer der Sozialwirtschaft wies André Scholz in seiner kleinen Begrüßung nochmal darauf hin, dass der Veranstaltungsort mit seiner besonderen Atmosphäre gewählt wurde, um den Teilnehmern auch eine „Entschleunigung in einer hektischen Zeit“ zu ermöglichen.

Nach einer Begrüßung des stellvertretenden Bürgermeisters von Wörlitz, Ronald Seebert, versammelte sich die Gesellschaft am nahegelegenen Boots-Landungssteg am See im Wörlitzer Park. Hier wurde dem Leiter des Gartenreichs der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Michael Keller, vom Vorstand der WiBU Gruppe, André Prentkowski, im Namen der Veranstaltungsteilnehmer ein Scheck für eine Baumpflanzung im Park übergeben.

Die Baumpflanzung wird als Symbol für den Start der Initiative „Lust auf Zukunft“ im Herbst im Wörlitzer Park vorgenommen. Herr Keller informierte die Gäste über die Geschichte und ständige Weiterentwicklung des Parks und spannte so den Bogen zur Pflegewirtschaft mit einer langen Tradition für Menschen und die beständige Anpassung an die fortwährenden Veränderungen in der Gesellschaft.

Nach einem kleinen Spaziergang zum Schloss folgte der fachliche Teil der Veranstaltung im Hotel. Dr. Albert Weiler, Mitglied des deutschen Bundestags und Bürgermeister in der Region Jena, hat als Vertreter der Politik in seinem Vortrag dargelegt, was die Politik für die Pflegewirtschaft bisher erreicht hat. Die Politik habe auf viele Fragen der Pflegeorganisation geantwortet und gäbe nun grünes Licht für eine gute Pflegezukunft in Deutschland. Es komme jetzt vor allem darauf an, wie die nächsten Schritte und Maßnahmen seitens der Politik aussehen sollen, um die Zukunft der Pflegebranche weiter zu sichern. Und diese Schritte und Maßnahmen sollen von den Teilnehmern definiert werden. Dr. Weiler appellierte weiter an die Teilnehmer, dass es nun aber auch auf die Initiative der Pflegewirtschaft selbst ankäme, wie sie sich in der Gesellschaft zukünftig darstellen wird, um auf der gesellschaftlichen Ebene eine nachhaltige Verbesserung des Images der stationären Pflege zu bewirken.

Der Vortrag von Dr. Weiler entfachte eine rege Diskussion, in der die Teilnehmer die Gelegenheit nutzten, ihre Fragen und Anliegen direkt an den Vertreter der Politik zu richten. Dr. Weiler hat dem Auditorium versichert, die konkreten Anliegen, die in den Workshops der Veranstaltung definiert werden würden, aktiv in den Bundestag mit einzubringen.

Im anschließenden inspirierenden Impulsvortrag unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stolz und stark“ brachte Friedrich Trapp das Anliegen des Veranstalters und der Moderation zum Ausdruck, mit dieser Veranstaltung eine gemeinsame Initiative zur Verbesserung des Images der Pflege zu starten. „Zersplitterung schwächt, nur zusammen sind wir stark! Die Politik soll uns begleiten, Zukunftsimpulse kommen von uns“, so Herr Trapp. Diese Ansprache war überaus appellierend, poetisch, aber vor allem authentisch durch die eigene Vita, die ihn als Koryphäe und innovativen Unternehmensentwickler in der stationären Altenhilfe im Auftrag unterschiedlicher Träger – Wohlfahrt, Kommune und Privat beschreibt.

Dieser Appell, den Herr Trapp in Augenhöhe mit den Teilnehmern an diese richtete, bekam sehr großen Zuspruch und Applaus. Seine Ansprache bildete einen guten Übergang in die erste Runde der geführten Tischdiskussionen unter der Leitung von Karla Kämmer, bevor dann der „entschleunigende“ Teil der Veranstaltung mit Barbecue, Jazzmusik und späte Taschenlampen-Schlossführung weiterging.

Am zweiten Tag der Veranstaltung waren die Teilnehmer eingeladen, gemeinsam mit den Referenten und den Moderatoren in Gesprächsrunden und Open-Space-Workshops verschiedene Maßnahmen zur Erreichung des gemeinsamen Zieles konkret zu definieren.

Karla Kämmer startete den Workshopteil mit einer kritischen Status Quo Betrachtung unter dem Titel „Disruptives Denken ist gefordert – machen Sie sich bewusst auf den Entwicklungsweg“. Dabei ging sie darauf ein, wie eine disruptive Innovation in der Pflege aussehen könnte. „Es geht um bewahren und verändern, vom Säulendenken zum Netzwerk und um Führungskräfte als Vermittler der neuen Welt, in der die Digitalisierung eine große Rolle spielen wird“, so Frau Kämmer. Danach folgten die Impuls- und Best Practice-Vorträge von Matthias Beine, Cultus Dresden, Matthias Sachse, ASB Zwickau, Malte Wulbrand, St. Seniorenheime Krefeld, Frank Zwinscher, BPA Sachsen sowie Elisabeth Scharfenberg, Team Scharfenberg Rehau. Nach der Mittagspause präsentierte das Team von Karla Kämmer die Ergebnisse der Workshop-Runden, die an die Politik übergeben werden.

Die Teilnehmer zeigten sich bis zum Ende der Veranstaltung sehr engagiert, gemeinsam in den gemischten Tischrunden das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Karla Kämmer, Friedrich Trapp, André Scholz und André Prentkowski ist es zusammen mit den Referenten und Teilnehmern in den „Wörlitzer Parkgesprächen“ gelungen, einen ersten großen Schritt hin zum großen Ziel zu gehen.

Herr Prentkowski bedankte sich im Namen der WiBU Gruppe und der Karla Kämmer Beratung mit den Worten „Die Pflegewirtschaft ist der größte Arbeitgeber Deutschlands. Allein hier bei den Wörlitzer Parkgesprächen wurden von Ihnen rund 23.000 Mitarbeiter in der Pflege vertreten. Sie können stolz darauf sein, selbstbewusst und stark!“

 

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